Ausstellungen

Armut begreifen 31.05. - 28.06.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Händepaare Jedes Händepaar erzählt eine Geschichte von Wohnungslosigkeit und ist durch künstlerisch gestaltete Accessoires ergänzt, die die Herausforderungen und Hoffnungen der betroffenen Menschen widerspiegeln. Zu sehen ist die Ausstellung vom 31.5. bis  zum 28.06.26 täglich von 10 bis 18 Uhr.

Organisiert wurde die Ausstellung von Jasmin Hinze und Dagmar Alphei. Die Sozialarbeiterinnen der  Diakonischen Gesellschaft Wohnen und Beraten (DWB) ließen sich die Geschichten der Betroffenen erzählen und dokumentierten sie. Die Gipsabdrücke der Hände fertigte Jan Werbig an, der als Hausmeister im Wolfsburger Tagestreff Carpe Diem arbeitet. 

Gefühlsfragmente 28.06.-16.08.26

Jean Luc Tissot - Collagen-Ausstellung in der Michaeliskirche

Über 250 Collagen zeigt Jean Luc an den Wänden der Michaeliskirche – wie eine Flut von Gefühlen, die kaum zu bewältigen scheint. Es sind vielfältige Eindrücke seines Lebens, die er im Laufe der letzten 25 Jahre in Bildern festgehalten hat. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Serie „Kreuz-Wege“. Diese 13 Collagen werden von einer Broschüre mit Texten der Theologin Simone Liedtke begleitet und laden die Besucher zur stillen Meditation ein.

zusammen.frei und gleich 23.08. - 20.09.

Neue Wanderausstellung der EKD-Menschenrechtsinitiative ab 2026

Nach der erfolgreichen ersten Wanderausstellung der EKD-Menschenrechtsinitiative FREI UND GLEICH („MENSCHEN. RECHTE. LEBEN.“, 2019–2024) entsteht derzeit eine neue Ausstellung, die ab März 2026 bundesweit zu sehen ist.

Während die erste Ausstellung die Vielfalt der Menschenrechte und ihre Alltagsbedeutung zeigte, will die neue unter dem Leitthema „ZUSAMMEN.“ stärker berühren und zum Engagement ermutigen – insbesondere angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir Räume, in denen wir ZUSAMMEN.LEBEN – wohnen, glauben, lernen – so gestalten, dass Freiheit und Gleichheit möglich sind. Dazu gehören auch ZUSAMMEN.STREITEN und ZUSAMMEN.AUSHALTEN.

Anhand alltagsnaher Beispiele informiert die Ausstellung über Menschenrechte, weckt Empathie, fördert Austausch und zeigt die Bedeutung demokratischer Aushandlungsprozesse. Sie möchte aktivieren und zum ZUSAMMEN.TUN einladen – mit konkreten Möglichkeiten zum Mitmachen.

Die Ausstellung richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren sowie Erwachsene jeden Alters, ist für einzelne Besucher:innen sowie kleinere Gruppen geeignet.

Fotoprojekt „Anderwelt“ 08.11. - 29.11.2026

Porträts und Texte von Hinterbliebenen

Was passiert mit uns, wenn wir sterben? Verschwinden wir einfach? Oder sind unsere Seelen im Diesseits noch spürbar? Der hannoversche Lyriker und Fotograf Bert Strebe hat Hinterbliebene an Orten oder in Situationen fotografiert, die für sie etwas mit ihren Toten zu tun haben. Und er hat sie um Texte über ihre Trauer oder zu ihren Empfindungen und Erfahrungen in Bezug auf den Tod gebeten.

Bert Strebe sagt, er fotografiere die Hinterbliebenen zusammen mit ihren Verstorbenen – die Kamera könne die Toten zwar nicht sehen, aber sie seien trotzdem erkennbar. Etwa im Gesicht oder den Augen der Trauernden, in ihrer Haltung oder in ihren Gesten.

So ist das Projekt „Anderwelt“ entstanden, mit 23 Schwarzweißporträts und ebenso vielen Texten. Der Begriff Anderwelt stammt aus der keltischen Mythologie; es handelt sich um ein Reich der Toten, das kein fernes Jenseits ist. Es befindet sich zwar auf einer anderen Ebene als die Welt der Lebenden. Aber beide Welten liegen nahe beieinander, mit durchlässigen Grenzen.

Die Ausstellung mit den Aufnahmen und Texten ist nach Stationen in Hannover und in Bad Essen (bei Osnabrück) im November 2026 auch in der St. Michaelis-Kirche in Braunschweig (Echternstraße 67, 38100 Braunschweig) zu sehen. Eröffnet wird die Präsentation mit einem Gottesdienst von Pfarrer Jakob Timmermann am Sonntag, 08. November, um 17 Uhr. Sie läuft bis zum 29. November.

Zu der Ausstellung ist im hannoverschen Wehrhahn-Verlag der Bildband „Anderwelt“ erschienen. Er enthält alle Fotografien und Texte und einen Aufsatz von Bert Strebe (Hardcover, 64 Seiten, 20 Euro, ISBN 978-3-98859-164-7).

Das Projekt „Anderwelt“ wird von der Förderstiftung des Unionhilfswerks Berlin, der Stiftung Deutsche Bestattungskultur in Düsseldorf und von der Stiftung Edelhof Ricklingen aus Hannover unterstützt.

 

Bei Rückfragen: Bert Strebe, 0170/7709634, str@schneetalrabe.de. www.schneetalrabe.de,  Instagram @bert.strebe

Täglich geöffnet

Die Michaeliskirche ist täglich von 10 - 18 Uhr geöffnet.